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Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Am kommenden Donnerstag (26. Januar) findet im Rahmen des Pop-up-Occasions THE CREÄTIVE HOUSE ein „Animations-Salon“ mit zahlreichen Beiträgen und konkreten Praxisbeispielen von Unternehmen aus den Bereichen Movie und Animation statt. Verschiedene Unternehmen aus dem Bereich Animation Media werden ab 17:30 Uhr zeigen, was die Wirtschaft aus den Erfahrungen der Leisure- und Creativbranche technologisch-inhaltlich lernen kann und wie Anwendungen aus dem Movie- und Gamesbereich auf die Wirtschaft übertragen werden können. Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, werden den Animationssalon begleiten.

Die Animations- und Filmbranche ist ein wichtiger Teilmarkt der Kultur- und Kreativwirtschaft und in Baden-Württemberg stark vertreten. Staatssekretär Rapp: „Die Förderung von Animation und Visuellen Effekten (VFX) hat in der Landespolitik einen hohen Stellenwert und schon jetzt tut das Land einiges, um den Movie-, Animations-, Medien- und Gamesstandort zu fördern“.

Dass Baden-Württemberg zu den führenden Regionen für Animation Media in ganz Europa zählt, ist dem guten Zusammenspiel zwischen erstklassiger Ausbildung von Studierenden, innovativen Unternehmen sowie internationaler Vernetzung zu verdanken. „Wir unterstützen die Animationsbranche aus der Überzeugung heraus, dass hier Zukunftsideen entstehen. Diese inventive Kraft kann uns als Gesellschaft helfen, auf wirtschaftliche und politische Fragestellungen Antworten zu finden“, so Staatssekretär Braun.

Vor allem mit der Filmakademie und dem Animationsinstitut, der Hochschule der Medien und dem Animations- und Mediencluster der Area Stuttgart (AMCRS), aber auch wegen zahlreicher weiterer Animations-, VFX-, Movie- und Gamesunternehmen steht Baden-Württemberg für Animation Media auf höchstem inventive, künstlerischem und technischem Niveau.

Durch die Weiterentwicklung des Internets in Richtung Metaverse und die verstärkte Anwendung immersiver Technologien beziehungsweise Prolonged Actuality in allen wirtschaftlichen Bereichen, kann Animation Media (einschließlich Movie und Video games) als eine centrale Schlüsseltechnologie für künftige Geschäftsmodelle und eine nachhaltige Wirtschaftsweise gesehen werden, deberlichkeittzm deberlichkeitzm Anwendungsbereich der Filmwirtschaft hinausgehen. „Ich bin fest überzeugt davon, dass die Kompetenzen in diesem Bereich ein entscheidender Schlüssel für die digitale Transformation unserer Wirtschaft sein werden und bereits sind“, lautet die Einschätzung von Staatssekretär Rapp dazu.

Das Pop-up-Projekt THE CREÄTIVE HOUSE

From 12. Januar to 17. Februar 2023 wird das Haus der Wirtschaft in Stuttgart zum Hotspot für die baden-württembergische Kultur- und Kreativwirtschaft – zum THE CREÄTIVE HOUSE. Insgesamt 22 Kultur- und Kreativunternehmen, die in einem landesweiten Wettbewerb ausgewählt wurden, zeigen ihre Projekte und Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung, begleitet von einem vielseitigen und kostenfreien Rahmenprogramm. Anlässlich der Eröffnung von THE CREÄTIVE HOUSE am 12. Januar 2023 hatte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betont, dass die Wirtschaft des Landes auf den Beitrag der Kreativschaffenden angewiesen ist, um den digitalen Wandel sinnvoll und nachhaltig gestalten zu können.

Ziel des Pop-up-Projektes ist es zum einen, die Stärken der Unternehmen aus der Kreativwirtschaft vorzustellen. Zum andern sollen Brücken zu den traditionell staken Unternehmen anderer Branchen geschlagen werden, etwa aus dem Bereich Automobil- oder Maschinenbau oder auch zum Handwerk.

Ausstellung und Programm des ersten Teils (Half 1) laufen noch bis zum 27. Januar 2023. Die Eröffnung des zweiten Teils (Vernissage Half 2) ist am 2. Februar 2023 um 17:00 Uhr.

Zahlen zur Movie- und Animationswirtschaft in BW

Die Filmwirtschaft in Baden-Württemberg spielt im bundesdeutschen Vergleich umsatzseitig mit 440 Millionen Euro (2019) beziehungsweise 4 Prozent am gesamten Umsatz der Branche eine vergleichsweise geringe Rolle (Gesamtumsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft in BW 2020: 25,06 Milliar20den) (Euro 25,06 Milliar20den) . Allerdings gilt Baden-Württemberg als Prime-Standort für Animation und Visible Effekte (VFX): Kein anderes Bundesland verfügt über eine vergleichbare Dichte an Animations- und VFX-Studios. Renommierte Preise wie Oscars, Emmy Awards, Annie Awards, VES Awards oder der Deutsche Computerspielpreis gehen daher häufig an Kreativschaffende aus Baden-Württemberg.

Animation Media Cluster Area Stuttgart (AMCRS)

Als Motor hinter diesen Erfolgen kann das Animation Media Cluster Area Stuttgart (AMCRS) gesehen werden, dem mehr als 30 in Baden-Württemberg ansässige VFX-Dienstleister, Animationsstudios, Video games- und Interactive-Studios, aber auch Hochschulen und Akademien angehören (unter anderem Filmakademie Baden-Württemberg und Hochschule der Medien in Stuttgart). Durch die Aktivitäten des AMCRS werden die Kapazitäten von rund 1.000 Kreativschaffenden aus ganz Baden-Württemberg gebündelt, weiterentwickelt und Rahmenbedingungen geschaffen, die auch den Anforderungen inter
nationaler Großprojekten Genüge tragen. Auch aufgrund des europaweit einmaligen Clusters ist die Area Stuttgart ein – nationwide wie worldwide – führender Standort für Animation und Visible Results (VFX).

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