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Strom to go: Induktives Laden von Elektrofahrzeugen

Induktives Laden von Elektroautos macht Stromer komfortabler und die Verkehrswende für Skeptiker akzeptabler. Die Technik funktioniert, jetzt muss sie nur auf, beziehungsweise unter, die Straße. Wir blicken auf fascinating Innovationen

Ist das die Zukunft: Kabelloses Laden von E-Autos während der Fahrt.

Photograph: Panthermedia.internet/chesky_w

Zu wenig Ladestationen. Kabelsalat an der Wallbox und dreckige Hände. Die Zukunft der Elektromobilität kann beschwerlich sein. Muss sie aber nicht: Denn E-Autos können auch kabellos, induktiv, geladen werden – wie elektrische Zahnbürsten oder Smartphones. Es gibt etliche spannende Ansätze, die das Thema auf das nächste Stage heben: Nämlich nicht nur, wie bei BMW, Strom beim Parken tanken, sondern auch während der Fahrt. We are going to star within the fascinating initiatives earlier than:

Wie funktioniert induktives Laden im Auto?

Beim induktiven Laden wird Energie über ein Magnetfeld durch die Luft übertragen. Ein Elektroauto lässt sich im Grunde wie ein Smartphone induktiv aufladen. Statt eines Kabels wird eine Spule in die Straße eingelassen, während eine zweite Spule im Fahrzeugboden eingebaut ist. Durch die Spule in der Straße fließt Wechselstrom, wodurch ein Magnetfeld entsteht. Nähert sich nun ein Auto dem Magnetfeld, fließt Strom, mit dem der Akku des Fahrzeugs gespeist wird.

Um E-Autos schnell und ohne große Ladeverluste auf diese Weise induktiv laden zu können, entwickeln große Autohersteller wie BMW, Stellantis oder VW, Forschungsinstitute sowie Begin-ups alltagstaugliche und möglichst komfortable Ladetechnologien.

Wie Forschende Laden bequemer machen möchten

Im Projekt „eCharge“ wollen Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig mit Partnern aus der Autoindustrie, dem Verkehrswegebau und der Energie-Infrastruktur induktives Laden von Elektroautos während der Fahrt voranbringen. Klassisch, mit in der Fahrbahn eingelassenen Induktionsmodulen. Diese werden bei Neubau oder Sanierung in rund zehn Zentimetern Tiefe in den Asphalt verbaut und mit Steuereinheiten am Straßenrand verkabelt, um den Ladevorgang zu regeln, wenn sich ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug der stromspendenden Strecke annähert.

Denkbar sei, so die Forschenden, dass Autobahnen mit jeweils 25 Kilometer langen Ladekorridoren versehen werden, auf denen Akkus um bis zu 20 Prozent während der Fahrt nachgeladen werden können. Im Projekt „eCharge“ werden überdies robuste Straßenbeläge für diesen Zweck sowie ein Abrechnungsverfahren entwickelt, sozusagen eine Lösung aus einer Hand.

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